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Patrick Grahl wurde in Leipzig geboren und war von 1998 bis 2006 Mitglied des Thomanerchores unter Georg Christoph Biller. An der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ studierte er Gesang bei Prof. Berthold Schmid und schloss dort 2016 „mit Auszeichnung“ sein Studium mit dem Meisterklassenexamen ab. Gleichfalls 2016 gewann er den 1. Preis beim XX. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig.

Solistisch tritt er vor allem als Oratorien- und Konzertsänger in Erscheinung und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Hermann Max, Hartmut Haenchen, Peter Schreier, Konrad Junghänel, Peter Neumann und Ludwig Güttler zusammen. Bei Orchestern und Ensembles wie dem Thomanerchor Leipzig und dem Gewandhausorchester, dem Dresdner Kreuzchor und der Dresdner Philharmonie sowie der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem London Symphony Orchestra ist er gleichermaßen zu Gast.

Kurse bei Peter Schreier, Gotthold Schwarz, Gerd Türk, KS Ileana Cotrubas und Prof. Karl-Peter Kammerlander gaben ihm dabei wichtige Impulse für seine künstlerische Arbeit.

In Hochschulproduktionen war er in den vergangenen Jahren mit Partien wie Alfred (Strauß „Die Fledermaus“), Tamino (Mozart „Die Zauberflöte“) und Albert (Britten „Albert Herring“) auf der Bühne zu erleben und sang außerdem in Richard Strauss` „Elektra“ (Junger Diener) und Richard Wagners „Tristan und Isolde“ (Partie des Hirten/Stimme eines jungen Seemanns) an der Opéra National de Lyon.

Außerdem ist er seit 2002 Tenor des Männerquartetts Thios Omilos, mit dem er erfolgreich Auftritte in ganz Deutschland und auch im Ausland wahrnimmt und zahlreiche Preise errungen hat. Mit dem Ensemble „Barockwerk Ost“ ist er zudem 1.Preisträger des Förderpreises Alte Musik 2014 des SR und der Akademie für Alte Musik im Saarland.

Rundfunkübertragungen bei MDR, NDR und SR sowie CD-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Darüber hinaus war Patrick Grahl 2010-2013 Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn.

In der Spielzeit 2017/2018 folgen u.a. Konzerte in Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Giovanni Antonini, Stefano Montanari, Andrew Manze, Leopold Hager sowie Hartmut Haenchen und mit Orchestern wie der Staatskapelle Dresden, dem Basler Kammerorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, der NDR Radio Philharmonie und dem Gürzenich-Orchester Köln. Als Don Ottavio wird Patrick Grahl darüber hinaus im Rahmen einer Produktion des Teatros La Fenice di Venezia im Oktober 2017 in Mozarts „Don Giovanni“ zu erleben sein.